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Zeichen gegen Radikalisierung

02.05.2015 14:12

VR Bank Charity Triathlon setzt Zeichen gegen Radikalisierung

„Es ist eine ganz spontan entstandene Aktion, mit der wir ein Zeichen gegen Radikalisierung und für ein Miteinander im Sport setzen möchten!“ Nach der Absage wegen einer Bombendrohung des Radrennens rund um den Finanzplatz Frankfurt-Eschborn war auch das Organisationsteam des Büdinger Charity-Triathlons geschockt. „Wir können als Veranstalter nachvollziehen, was so eine Absage für alle Beteiligten bedeutet“, so Markus Reutzel.

Volker Thielmann, Stadtverordneter aus Büdingen und seit 2011 dabei: „Wir sind entsetzt über das, was hätte geschehen können. Aber in den Medien ist bereits alles dazu gesagt worden.“ Jetzt gilt es, zum Wohle des Miteinanders und des Sports Zeichen zu setzen.

Deshalb wird am VR Bank Charity Triathlon (31. Mai in Büdingen) eine Startgruppe der Sprintdistanz (550m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen) für weitere Staffeln geöffnet. „Wir stellen diese Startplätze kostenlos zur Verfügung und wünschen uns, dass sich einzelne Sportler jeder Herkunft, Konfession und Weltanschauung bei uns melden. Diese werden wir dann für das Schwimmen, Radfahren und Laufen zu Staffelteams zusammenstellen.“ Die Maximalzeiten für diese Staffeln werden stark angehoben, denn hier steht nicht Leistung im Vordergrund. Es geht um das Miteinander über Kulturgrenzen hinweg. Details werden gerade noch ausgearbeitet.

Peter Leipnitz, Laufstreckenchef: „Wir überlegen gerade, noch eine besondere T-Shirt-Aktion als kleinen Extra-Bonus für die Teilnehmer der Miteinander-Sprintdistanz zu starten. Das passt auch zum Charity-Charakter unserer Veranstaltung.“

Markus Reutzel: „Vier Wochen vor dem Triathlon ist dies natürlich ein ambitioniertes Vorhaben. Aber wir versuchen es und hoffen auf einige Resonanz!“ Interessenten können sich direkt über die eMail info@triathlon-büdingen.de unter dem Stichwort „Gegen Radikalisierung“ melden. Weitere Infos unter www.triathlon-buedingen.de.

 

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